Häufige Fragen.
100+ Antworten zu Adoption, CITES, Haltung, Ernährung, Gesundheit und Kosten — alles was Sie über Papageien in der Schweiz wissen müssen.
Adoption & Kauf
Was umfasst die Adoption bei AlpenPapageien?+
Die Adoption umfasst eine ausführliche persönliche Beratung, echte Fotos und Videos des Vogels, vollständige CITES-Dokumentation, tierärztliche Gesundheitsbescheinigung, DNA-Geschlechtsbestimmung, Grundpflegeanleitung und eine fallbezogene Nachbetreuung. Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess.
Wie läuft das Erstgespräch ab?+
Das Erstgespräch ist unverbindlich und kostenlos. Wir besprechen Ihre Lebenssituation, Wohnverhältnisse, Erfahrung und Vorstellungen — und empfehlen Ihnen auf dieser Basis die passende Art. Wir raten auch ab, wenn eine Adoption nicht sinnvoll erscheint.
Wie lange dauert der Adoptionsprozess von der Anfrage bis zur Übergabe?+
Das hängt von der Verfügbarkeit der gewünschten Art ab. In der Regel zwischen 2 und 8 Wochen nach dem Erstgespräch. Bei seltenen Arten wie dem Hyazinth-Ara kann die Wartezeit länger sein.
Kann ich den Vogel vor dem Kauf sehen?+
Ja — und wir empfehlen es ausdrücklich. Besuche nach Voranmeldung sind möglich. Alternativ senden wir aktuelle Videos und Fotos des Tieres. Wir geben keinen Vogel ab, den Sie nicht gesehen haben.
Kann ich ein bestimmtes Tier reservieren?+
Ja — nach dem Erstgespräch und einer Anzahlung kann ein Tier für Sie reserviert werden. Die Anzahlung wird beim Kauf verrechnet.
Bieten Sie befruchtete Eier an?+
Saisonal kann je nach Art Verfügbarkeit bestehen. Befruchtete Eier geben wir ausschliesslich an Halter und Züchter mit nachgewiesener Infrastruktur (Brutmaschine, Aufzuchterfahrung) ab. Bitte fragen Sie uns nach dem aktuellen Bestand.
Welche Altersgruppen sind verfügbar?+
In der Regel zwischen 7 und 15 Monaten, je nach Tier und Art. Wir geben Vögel erst ab, wenn sie vollständig selbstständig fressen und gut sozialisiert sind.
Liefern Sie auch nach Europa?+
Ja, unter Einhaltung der jeweiligen CITES-Importbestimmungen des Ziellandes. Bitte kontaktieren Sie uns für Informationen zur Lieferung in Ihr Land.
Kann ich zwei Tiere gleichzeitig adoptieren?+
Ja — und bei einigen Arten (besonders Konure, Amazonen) empfehlen wir sogar, zwei Tiere zu adoptieren. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie zur Vergesellschaftung.
Was passiert, wenn ich meinen Papagei nicht mehr halten kann?+
Wir nehmen unsere Tiere zurück — ohne Wenn und Aber. Kein Tier soll ohne Begleitung in einer unbekannten Situation landen. Kontaktieren Sie uns, und wir finden gemeinsam eine Lösung.
CITES & Rechtliches
Sind Ihre Papageien CITES-registriert?+
Ja. Sämtliche Tiere unterliegen den schweizerischen und internationalen Artenschutzbestimmungen (CITES). Sie erhalten alle Originalpapiere bei der Übergabe — CITES-Bescheinigung, Herkunftsnachweis und tierärztliche Gesundheitsbescheinigung.
Benötige ich für einen Papagei eine Bewilligung in der Schweiz?+
Für die meisten Papageienarten ist keine persönliche Haltungsbewilligung notwendig. Jedoch gelten die Anforderungen des Schweizer Tierschutzgesetzes (TSchG). Für CITES-Anhang-I-Arten können kantonale Meldepflichten gelten.
Was ist CITES und warum ist es wichtig?+
CITES (Convention on International Trade in Endangered Species) ist ein internationales Abkommen zum Schutz bedrohter Tiere. Die Schweiz ist seit 1975 Mitglied. Ohne gültige CITES-Dokumente ist der Besitz vieler Papageienarten nicht legal nachweisbar.
Was sind CITES Anhang I und Anhang II?+
Anhang I umfasst hochbedrohte Arten (z.B. Graupapagei, Hyazinth-Ara) — Handel ist grundsätzlich verboten, Ausnahmen nur mit Genehmigung. Anhang II umfasst weniger bedrohte Arten (Amazonen, Kakadus, Aras) — Handel erlaubt, aber nur mit Nachweisdokumenten.
Was passiert, wenn ich keinen CITES-Nachweis habe?+
Der Besitz eines nicht dokumentierten CITES-geschützten Tieres kann in der Schweiz zur Beschlagnahme und einer Strafanzeige führen. Das BAFU ist die zuständige Vollzugsbehörde.
Muss ich die CITES-Dokumente bei mir tragen?+
Bei Reisen innerhalb der Schweiz empfehlenswert. Bei Auslandsreisen (auch Tagesausflüge nach Deutschland, Frankreich oder Österreich) sind die CITES-Papiere zwingend mitzuführen.
Was passiert mit den CITES-Dokumenten, wenn ich meinen Vogel verkaufe?+
Die CITES-Dokumente müssen immer mit dem Vogel weitergegeben werden. Halten Sie den Eigentümerwechsel schriftlich fest.
Kann ich einen Papagei aus dem Ausland importieren?+
Ja, aber nur mit gültigen CITES-Exportpapieren des Herkunftslandes und korrekten Schweizer Einfuhrdokumenten. Der Import ohne Papiere ist illegal.
Sind alle Papageienarten in der Schweiz legal haltbar?+
Die meisten, ja — sofern CITES-dokumentiert. Einige extrem seltene Arten sind auch mit Dokumenten nur schwer legal zu erwerben. Wir beraten Sie, welche Arten unkompliziert haltbar sind.
Welche Behörde ist in der Schweiz für CITES zuständig?+
Das BAFU (Bundesamt für Umwelt) mit Sitz in Bern ist die nationale CITES-Vollzugsbehörde. Kantonale Angelegenheiten laufen über die jeweiligen kantonalen Veterinärämter.
Transport & Lieferung
Wie funktioniert die Lieferung in der Schweiz?+
Wir liefern persönlich in einem klimakontrollierten Fahrzeug in alle Kantone der Schweiz. Es gibt keinen anonymen Frachtversand. Die Übergabe erfolgt immer von Mensch zu Mensch, mit Zeit für Einführung in Volière, Fütterungsroutine und die ersten Tage zu Hause.
Wie transportieren Sie Papageien sicher?+
Die Tiere reisen in geeigneten, nicht zu grossen Transportboxen (Papageien fühlen sich in engen Boxen sicherer). Das Fahrzeug ist klimatisiert. Wir planen Routen so, dass die Fahrtdauer minimal ist.
Wie lange dauert die Übergabe vor Ort?+
Typischerweise 90–120 Minuten. Wir zeigen Ihnen die Volièreneinrichtung, erklären Fütterung und Eingewöhnung, beantworten alle Fragen und übergeben sämtliche Originaldokumente.
Liefern Sie auch nach Deutschland, Österreich und Frankreich?+
Ja, auf Anfrage — mit Einhaltung der CITES-Importbestimmungen des Ziellandes. Kontaktieren Sie uns für Details.
Kann ich meinen Papagei selbst bei Ihnen abholen?+
Ja — Abholung nach Voranmeldung ist möglich. Wir erklären bei der Abholung alles Notwendige und bereiten Sie auf den Transport vor.
Wie transportiere ich meinen Papagei zum Tierarzt?+
Transportbox aus Kunststoff oder Metall, nicht zu gross. Im Auto: Box nicht im Kofferraum, kein direktes Sonnenlicht, keine Zugluft, Temperatur zwischen 18 und 28°C. Decke über die Box legt Dunkelheit beruhigt — Dunkelheit beruhigt.
Kann ich mit meinem Papagei öffentliche Verkehrsmittel nutzen?+
In der Schweiz ist der Transport mit Tier im ÖV grundsätzlich möglich, aber eine abgeschlossene Transportbox ist erforderlich. Grosse Papageien ziehen Aufmerksamkeit auf sich — prüfen Sie die Regelungen des jeweiligen Verkehrsverbunds.
Was muss ich für die ersten Stunden nach der Ankunft zu Hause vorbereiten?+
Volière bereit und eingerichtet (Sitzstangen, Wasser, Futter). Ruhige Umgebung ohne Haustiere oder laute Geräusche. Erste 24–48 Stunden: Beobachten ohne Aufdrängen. Ab Tag 2–3: ruhige Kontaktangebote beginnen.
Haltung & Volière
Eignet sich ein Papagei für eine Wohnung?+
Kleinere Arten (Konure, Edelpapagei, kleine Amazonen) können in Wohnungen mit Freiflugmöglichkeit gehalten werden. Grosse Aras und laute Kakadus sind für die meisten Stadtwohnungen nicht geeignet.
Wie gross muss die Volière für meinen Papagei sein?+
Für kleine Arten (Konure): mindestens 80 × 40 × 60 cm. Mittelgrosse Arten (Amazone, Graupapagei): 100 × 60 × 100 cm. Grosse Aras: 150 × 100 × 200 cm. Empfehlung: immer grosszügiger als das gesetzliche Minimum.
Welche Materialien sind für Papageienvolièren sicher?+
Edelstahl (V4A) ist ideal. Pulverbeschichteter Stahl in Lebensmittelqualität ist eine gute Alternative. Verzinktes Geflecht nur wenn neu gereinigt (Essigwasser). Holzrahmen: nur für schwache Nager, nicht für Aras oder Kakadus.
Muss mein Papagei täglich Freiflug haben?+
Ja — das Schweizer Tierschutzgesetz verlangt Freiflugmöglichkeit. Auch ohne gesetzliche Pflicht ist täglicher Freiflug für das Wohlbefinden unerlässlich. Sichern Sie zuvor alle Gefahrenquellen (Fenster, Ventilatoren, Kochfeld).
Darf ich meinen Papagei im Freien halten?+
Ja, mit Schutzraum und ausreichendem Wetterschutz. Tropische Arten brauchen einen beheizten Schutzraum (min. 15°C). Im Sommer ist Aussenvolière ideal.
Wie viel Zeit braucht ein Papagei täglich?+
Mindestens 2–4 Stunden Interaktion und Freiflug je nach Art. Graupapagei, Kakadu und grosse Aras brauchen 4–6 Stunden tägliche Zuwendung.
Kann ich meinen Papagei alleine halten?+
Mit sehr viel täglicher Interaktion möglich, aber eine Vergesellschaftung mit einem Artgenossen ist aus tierschützerischer Sicht oft besser. Konure sollten fast immer zu zweit gehalten werden.
Welche Sitzstangenmaterialien sind geeignet?+
Naturäste aus Hasel, Birke, Apfel, Kirsche oder Buche. Verschiedene Stärken anbieten (stärkt die Fussmuskulatur). Keine Eibe, keine Koniferen, keine Robinie (jung). Gekaufte Kunststoffstangen als Ergänzung, nicht als Ersatz.
Wie halte ich die Volière sauber?+
Täglich: Kotboden wechseln, Wasser frisch, Frischkost entfernen. Wöchentlich: Sitzstangen reinigen, Spielzeug prüfen. Monatlich: Grundreinigung mit vogelgerechtem Desinfektionsmittel.
Wie laut werden Papageien?+
Sehr unterschiedlich je nach Art. Graupapageien sind vergleichsweise leise. Kakadus können 80–90 dB erreichen. Aras ähnlich. Für Mehrfamilienhäuser sind leisere Arten zu empfehlen.
Ernährung & Pflege
Was fressen Papageien?+
Papageien sind Omnivore mit Schwerpunkt Früchte, Samen, Nüsse, Beeren, Hülsenfrüchte. Die moderne Empfehlung: 40–60% Frischkost (Gemüse, Obst), der Rest hochwertige artspezifische Körnermischung.
Welche Lebensmittel sind für Papageien gefährlich?+
Absolut verboten: Avocado (tödlich), Schokolade, Zwiebeln, Alkohol, Koffein, Apfelkerne. Mit Vorsicht: Erdnüsse, viel Salz, rohe Hülsenfrüchte, zu viel Obst (Fruchtzucker).
Wie oft muss ich meinen Papagei füttern?+
Frischkost morgens und mittags anbieten, Reste nach 4 Stunden entfernen. Körnermischung kann im Behälter bleiben. Wasser täglich frisch wechseln.
Braucht mein Papagei Vitaminpräparate?+
Bei abwechslungsreicher Ernährung nicht notwendig. Bei Krankheit oder einseitiger Fütterung: Rücksprache mit Vogelfacharzt.
Darf ein Papagei Fleisch fressen?+
Kleine Mengen gut gekochtes (kein rohes) Hähnchen sind für manche Arten in Ordnung. Es ist aber keine notwendige Nahrungsquelle.
Was ist besonders für den Graupapagei in der Ernährung zu beachten?+
Graupapageien haben einen hohen Calciumbedarf. Regelmässig Brokkoli, Grünkohl und Hülsenfrüchte anbieten. Mangelernährung kann zu hypocalcämischen Anfällen führen.
Was essen Edelpapageien (Eclectus) anders?+
Eclectus-Papageien brauchen mindestens 70% Frischkost. Zu viele Körner führen zu schwerwiegenden Gesundheitsproblemen. Sie sind die einzige Papageienart mit so hohem Frischkostbedarf.
Darf mein Papagei Brot oder Getreideprodukte fressen?+
Ungezuckertes, ungesalzenes Vollkornbrot in kleinen Mengen ist akzeptabel. Kein Weissbrot, kein Toastbrot mit Zusätzen.
Wie viel Wasser braucht ein Papagei täglich?+
Frisches Trinkwasser muss immer verfügbar sein. Täglicher Wechsel ist Pflicht. Metallbehälter (Edelstahl) bevorzugen. Schweizer Leitungswasser ist gut geeignet.
Kann mein Papagei dieselbe Nahrung wie ich essen?+
Teilweise — frisches Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte: ja. Gewürzte Speisen, Salz, Zucker, Alkohol, Kaffee: nein. Reste vom Kochen nur wenn ungewürzt und ohne Fett.
Gesundheit & Tierarzt
Welche Garantie gewähren Sie auf die Gesundheit?+
Wir gewähren eine 14-tägige Gesundheitsgarantie: Sollte innerhalb dieser Zeit ein vorbestehender Gesundheitsschaden auftreten, übernehmen wir die Verantwortung. Zusätzlich bieten wir lebenslange Beratung bei Gesundheitsfragen.
Welche Untersuchungen werden vor der Übergabe durchgeführt?+
Jedes Tier absolviert vor der Übergabe: vollständige klinische Untersuchung, PBFD-Test (Psittacine Beak and Feather Disease), Polyoma-Test, DNA-Geschlechtsbestimmung und parasitologische Kontrolle.
Wie erkenne ich, dass mein Papagei krank ist?+
Warnsignale: aufgeplustertes Gefieder, Apathie, Gewichtsverlust, veränderter Kotbeschaffenheit, Atemprobleme, tränende Augen, verändertes Fressverhalten. Im Zweifel sofort Vogelfacharzt aufsuchen.
Wie oft muss ich meinen Papagei zum Tierarzt?+
Mindestens einmal jährlich zur Vorsorgeuntersuchung. Bei Anzeichen von Krankheit sofort. Papageien verstecken Krankheitssymptome oft lange — regelmässige Kontrollen sind daher besonders wichtig.
Welchen Tierarzt soll ich in meiner Region wählen?+
Einen Vogelspezialarzt oder eine Praxis mit Erfahrung in Exoten. Nicht jeder Kleintierarzt hat die nötige Vogelkunde. Wir geben Ihnen gerne Empfehlungen für Ihre Region.
Was ist PBFD und wie kann ich meinen Vogel schützen?+
PBFD (Psittacine Beak and Feather Disease) ist eine unheilbare Viruskrankheit. Jeder unserer Vögel wird vor der Abgabe getestet. Schützen Sie Ihren Vogel durch Quarantäne bei Neuzugängen und regelmässige Kontrollen.
Kann ich meinen Papagei gegen Krankheiten impfen?+
Es gibt für Papageien keine Standardimpfungen wie für Hunde oder Katzen. Einige Tierärzte impfen gegen Polyomavirus (Jungtiere). Sprechen Sie Ihren Vogelfacharzt an.
Wie lange leben Papageien?+
Je nach Art zwischen 20 (Konure) und 60 Jahren (Graupapagei, Aras). Eine Adoption ist eine generationenübergreifende Verantwortung. Regeln Sie testamentarisch, was mit Ihrem Vogel nach Ihrem Ableben passiert.
Kann ich die Tierarztkosten versichern?+
Einige Schweizer Versicherungen bieten Tierkrankenversicherungen für Exoten an. Bei teuren Grosspapageien lohnt sich eine Absicherung. Informieren Sie sich vor der Adoption.
Was mache ich im Notfall ausserhalb der Tierarztstunden?+
Notfallkliniken für Kleintiere und Exoten sind in den grossen Schweizer Städten vorhanden. Legen Sie sich die Notfallnummer Ihres Tierarzts und einer Exotennotfallklinik bereit, bevor Sie Ihren Vogel nach Hause bringen.
Verhalten & Training
Was ist der Unterschied zwischen handaufgezogenen und elternaufgezogenen Vögeln?+
Handaufgezogene Vögel kennen den Menschen von Beginn an als Bezugsperson — sie sind zahm, zutraulich und lassen sich problemlos in die Familie integrieren. Elternaufgezogene Vögel sind scheuer und deutlich schwieriger zu zähmen.
Wie lange dauert die Eingewöhnung eines neuen Papageis?+
Zwischen 1 und 4 Wochen, je nach Art und Individuum. Erste 72 Stunden: ruhige Beobachtung. Erste Woche: langsame Annäherung. Ab Woche 2: aktive Interaktion beginnen.
Wie trainiere ich meinen Papagei?+
Positive Verstärkung (Lob, Leckerlis) ist die einzig empfohlene Methode. Kurze Trainingseinheiten (5–10 Minuten) mehrmals täglich. Nie bestrafen. Konsistenz ist wichtiger als Intensität.
Warum beisst mein Papagei?+
Häufige Ursachen: Erschöpfung, Angst, falsch verstandene Signale, Territorialverhalten, Paarungszeit (Frühjahr). Papageien beissen nie grundlos — lernen Sie die Körpersprache Ihres Vogels.
Wie gehe ich mit Kreischen oder übermässigem Lärm um?+
Nie schreien als Reaktion (verstärkt das Verhalten). Ruhe bewahren, Reiz identifizieren, ablenken. Strukturierte Tagesroutine reduziert Schreiphasen deutlich.
Kann mein Papagei sprechen lernen?+
Viele handaufgezogene Papageien, besonders Graupapageien und Amazonen, lernen zu sprechen. Es ist aber individuell und nicht garantierbar. Regelmässige, ruhige Interaktion fördert die Lernbereitschaft.
Wie viel Intelligenz hat ein Papagei?+
Graupapageien haben laut Forschung die kognitive Fähigkeit eines 5-jährigen Kindes. Aras und Amazonen stehen wenig nach. Papageien lösen Probleme, haben ein Gedächtnis und entwickeln ausgeprägte Persönlichkeiten.
Wie gehe ich mit Federrupfen um?+
Federrupfen ist ein Warnsignal für Stress, Langeweile oder Krankheit. Sofort tierärztlich abklären und Haltungssituation analysieren. Mehr Beschäftigung, soziale Interaktion und Umgebungsanreicherung helfen.
Können Papageien mit anderen Haustieren zusammenleben?+
Mit Vorsicht. Hunde und Katzen können Papageien gefährden — auch ohne direkte Aggression (Bakterien im Speichel, Stressreaktion des Vogels). Immer getrennt und unter Aufsicht. Mit anderen Papageien: artspezifisch und individuell.
Was sind die häufigsten Haltungsfehler bei Papageien?+
Zu wenig Interaktion, falsche Ernährung (nur Körner), zu kleine Volière, Einzel-und Isolation, falsche Reaktion auf Kreischen, kein Freiflug, fehlende mentale Beschäftigung.
Kosten & Finanzen
Was kostet ein Papagei bei AlpenPapageien?+
Je nach Art: Konure CHF 400–900, Edelpapagei CHF 800–1'600, Amazone CHF 1'200–2'800, Graupapagei CHF 1'800–3'200, Aras CHF 2'500–4'500, Hyazinth-Ara CHF 12'000–20'000. Alle Preise mit vollständiger Dokumentation.
Was sind die laufenden Jahreskosten für einen Papagei?+
Futter: CHF 300–800/Jahr. Tierarzt (Vorsorge): CHF 200–600/Jahr. Zubehör und Spielzeug: CHF 100–400/Jahr. Volière (einmalig): CHF 500–5'000+. Im Krankheitsfall zusätzlich CHF 500–3'000+ möglich.
Warum sind handaufgezogene Papageien teurer als andere?+
Handaufzucht ist extrem zeitintensiv — täglich mehrfach füttern, sozialisieren, tierärztliche Begleitung. Der Mehrpreis spiegelt echte Aufzuchtkosten und ein zuverlässiges, zahmes Tier wider.
Gibt es staatliche Unterstützung für die Tierhaltung?+
Nein — es gibt keine staatlichen Subventionen oder Steuervergünstigungen für private Tierhalter in der Schweiz.
Kann ich Tierarztkosten steuerlich absetzen?+
Grundsätzlich nicht als Privatperson. Bei Züchtern oder gewerblicher Haltung sind einige Kosten abzugsfähig. Sprechen Sie Ihren Steuerberater an.
Was kostet eine gute Volière für einen Graupapagei?+
Eine qualitativ hochwertige Innenvolière (ca. 150 × 80 × 150 cm, pulverbeschichtet) kostet CHF 600–1'500. Edelstahlvolièren: CHF 1'500–3'500. Massgeschneiderte begehbare Anlagen: CHF 3'000–10'000+.
Was kostet die Lieferung nach meinem Wohnort?+
Lieferkosten sind individuell und hängen von der Distanz ab. Kontaktieren Sie uns für eine konkrete Offerte.
Lohnt sich eine Tierkrankenversicherung für meinen Papagei?+
Ja — besonders für Grosspapageien (Ara, Kakadu, Graupapagei) mit Kaufpreis über CHF 2'000. Einzelne Erkrankungen können Kosten von CHF 1'000–5'000+ verursachen. Vergleichen Sie mehrere Angebote.
Artspezifische Fragen
Welcher Papagei eignet sich für Anfänger?+
Konure, Edelpapagei und kleine Amazonen sind für engagierte Einsteiger geeignet. Graupapageien, Aras und Kakadus setzen Vorerfahrung voraus.
Spricht jeder Graupapagei?+
Die meisten handaufgezogenen Graupapageien entwickeln Sprachbegabung, aber es gibt individuelle Unterschiede. Kein Züchter kann einen bestimmten Wortschatz garantieren.
Sind Aras für Familien mit Kindern geeignet?+
Mit Vorerfahrung und korrekter Einführung: ja. Ohne Erfahrung: nicht empfohlen. Grosse Aras können fest beissen und Kindern Angst einjagen.
Wie lange leben Konure?+
20–35 Jahre je nach Art. Auch Konure sind eine langfristige Verpflichtung — kein Impuls-Haustier.
Was ist der Unterschied zwischen Kakadu-Arten?+
Gelbhaubenkakadu: laut, sehr sozial. Mollukkenkakadu: grösser, noch anhänglicher, Trennungsangstneigung. Rosakakadu: kleiner, etwas ruhiger, für Einsteiger in die Kakadu-Haltung besser.
Wie teuer ist ein Hyazinth-Ara?+
CHF 12'000–20'000. Die Seltenheit (CITES Anhang I), die Grösse und die aufwendige Aufzucht rechtfertigen den Preis. Der Hyazinth-Ara ist der grösste Papagei der Welt.
Wie unterscheiden sich Amazonen von Graupapageien?+
Amazonen sind temperamentvoller, lauter und familiärer. Graupapageien sind nachdenklicher, empfindlicher und binden sich enger an eine einzelne Bezugsperson. Beide sind intelligente Langzeit-Begleiter.
Können Edelpapageien (Eclectus) mit anderen Arten vergesellschaftet werden?+
Möglich, aber anspruchsvoll. Eclectus-Papageien sind vergleichsweise ruhig und können von aggressiveren Arten gestresst werden. Paarungen von Eclectus-Männchen und -Weibchen haben andere soziale Dynamiken als die meisten Papageienarten.
Wie laut sind Konure im Vergleich?+
Sonnensittiche und Nanday-Sittiche sind laut. Grünwangensittiche und andere Pyrrhura-Arten sind deutlich leiser und wohnungstauglicher.
Ist der Graupapagei wirklich der intelligenteste Papagei?+
Laut wissenschaftlichen Studien (u.a. Pepperberg-Studien) gehört der Graupapagei zu den intelligentesten Tieren weltweit — mit kognitiven Fähigkeiten vergleichbar mit einem 5-jährigen Kind. Er löst Probleme, kommuniziert kontextuell und hat ein starkes Langzeitgedächtnis.
AlpenPapageien
In welche Kantone liefern Sie?+
Wir liefern in alle 26 Kantone der Schweiz. Zürich, Bern, Basel, Genf, Lausanne, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Lugano, Aargau und darüber hinaus. Auslandslieferungen auf Anfrage.
Welche Arten züchten Sie bei AlpenPapageien?+
Graupapagei, Hyazinth-Ara, Gelbbrustara, Hellroter Ara, Amazonen, Kakadus, Edelpapageien, Konure und befruchtete Eier (saisonal). Aktuelle Verfügbarkeit auf Anfrage.
Wie kann ich AlpenPapageien kontaktieren?+
Per E-Mail an info@alpenpapageien.ch. Wir antworten in der Regel innerhalb von 24–48 Stunden.
Bieten Sie eine Nachbetreuung nach dem Kauf?+
Ja — lebenslang. Wir sind für Sie da bei Fragen zu Haltung, Gesundheit, Ernährung und Verhalten — kostenlos und ohne Einschränkung.
Kann ich AlpenPapageien besuchen?+
Besuche sind nach Voranmeldung per E-Mail möglich. Wir begrüssen Interessenten, die sich einen persönlichen Eindruck machen möchten.
Wie unterscheidet sich AlpenPapageien von einem gewöhnlichen Zoohändler?+
Wir züchten unsere Tiere selbst — kein Zukauf, keine Weitervermittlung. Jedes Tier ist handaufgezogen, tierärztlich begleitet und mit uns persönlich bekannt. Wir verkaufen nicht an jeden und beraten auch ab, wenn eine Adoption nicht passt.
Haben Sie Erfahrungsberichte von anderen Käufern?+
Ja — kontaktieren Sie uns, wir stellen gerne Kontakt zu früheren Käufern her, die bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Schreiben Sie uns — wir antworten persönlich und unverbindlich.