Ara · Gelbbrustara · Hyazinth-Ara · CITES

Ara Papagei kaufen Schweiz

Gelbbrustara, Hellroter Ara, Grünflügelara und Hyazinth-Ara — handaufgezogen, CITES-dokumentiert, mit persönlicher Lieferung in alle Schweizer Kantone. Preis: CHF 2'500–20'000.

Begrenzte Verfügbarkeit — Ara-Plätze werden schnell vergeben. Jetzt anfragen
Preis ab
CHF 2'500
Lebenserwartung
50–80 Jahre
Grösse
80–100 cm
CITES
Anhang I / II
Ara Papagei kaufen Schweiz — handaufgezogene Aras
HandaufzuchtCITES I & II dokumentiert4 Ara-Arten verfügbar14 Tage GarantiePersönliche Lieferung Schweiz

Ara Papagei kaufen in der Schweiz — die wichtigsten Fakten

Aras sind die imposantesten Papageien der Welt: farbenprächtig, intelligent, langlebig und von einer Persönlichkeit, die kaum ein anderes Tier bietet. In der Schweiz werden hauptsächlich vier Ara-Arten gehalten: Gelbbrustara, Hellroter Ara, Grünflügelara und — für sehr erfahrene Halter — der Hyazinth-Ara, der grösste Papagei der Welt.

Wer einen Ara kaufen möchte, sollte sich bewusst sein: Aras sind keine Wohnungstiere. Sie brauchen Platz, Lärm-Toleranz der Nachbarn, viel Zeit und einen Halter, der die nächsten 50–70 Jahre mit diesem Tier verbringen möchte. Aras werden Jahrzehnte alt — eine Ara-Adoption ist für viele Käufer eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben begleitet.

AlpenPapageien züchtet Aras ausschliesslich in Handaufzucht. Unsere Tiere kennen den Menschen von Geburt an als Bezugsperson und sind zahm, vertrauensvoll und gut sozialisiert. Jede Art wird artgerecht betreut und vor der Abgabe umfassend medizinisch untersucht.

Ara-Arten im Vergleich: Gelbbrustara, Hellroter Ara, Hyazinth-Ara

Gelbbrustara (Ara ararauna) Blau-gelbes Gefieder, 86–94 cm Körperlänge, 900–1'200 g. Der „klassische" Ara für Halter mit Erfahrung. Lebenserwartung: 50–70 Jahre. CITES Anhang II. Preis: CHF 3'000–4'500. Der Gelbbrustara ist sozial, neugierig und bildet enge Bindungen zu seinem Halter. Sprachbegabung vorhanden, aber nicht vergleichbar mit Graupapagei.

Hellroter Ara (Ara macao) Leuchtend rot-blau-gelbes Gefieder, bis 90 cm, 900–1'100 g. CITES Anhang I. Preis: CHF 2'500–3'500. Charakterstark und temperamentvoll — der Hellrote Ara ist nicht für Einsteiger. Starke Bindung, kann aber auch eigen-willig und bissig sein.

Grünflügelara (Ara chloropterus) Der grösste der drei häufigeren Arten: 90–95 cm, 1'000–1'300 g. CITES Anhang II. Preis: CHF 2'800–4'000. Bekannt für ruhigeres Temperament als Gelbbrustara oder Hellroter Ara — von manchen Haltern als „sanftester" der grossen Aras bezeichnet.

Hyazinth-Ara (Anodorhynchus hyacinthinus) Der grösste Papagei der Welt: bis 100 cm, 1'200–1'700 g. Kobaltblaues Gefieder mit gelbem Augenring. CITES Anhang I. Preis: CHF 12'000–20'000. Ausschliesslich für sehr erfahrene Halter mit entsprechender Infrastruktur. Der Hyazinth-Ara gilt als „gentle giant" — trotz Grösse häufig sanfter im Umgang als kleinere Ara-Arten.

Schweizer Rechtslage für Aras: CITES, TSchV, kantonale Regelungen

Alle Ara-Arten in der Schweiz unterliegen dem CITES-Abkommen. Die wichtigsten rechtlichen Aspekte:

CITES Anhang II (Gelbbrustara, Grünflügelara): Handel erlaubt, aber nur mit CITES-Bescheinigung. Der Züchter muss eine gültige Registrierung und Originaldokumente für jedes Tier ausstellen.

CITES Anhang I (Hellroter Ara, Hyazinth-Ara): Kommerzieller Handel verboten. Ausnahme: Nachzuchten mit gültigem Zuchtnachweis der CITES-Behörde (BAFU). Ohne korrekte Dokumente ist der Besitz eines CITES-I-Aras in der Schweiz illegal.

Schweizer Tierschutzverordnung (TSchV) — Mindestanforderungen für Aras: — Volièrengrösse: mindestens 150 × 100 × 200 cm (Länge × Breite × Höhe) — Täglicher Freiflug in einem gesicherten Raum — Soziale Interaktion: mindestens 4–6 Stunden täglich oder Sozialpartner — Klimatische Anforderungen: tropische Arten brauchen Wintersicherung (min. 15°C)

Kantonale Meldepflichten für CITES-I-Arten: In einigen Kantonen (Zürich, Bern, Basel) bestehen Anzeigepflichten beim kantonalen Veterinäramt. Informieren Sie sich vor dem Kauf beim zuständigen Veterinäramt Ihres Kantons.

Preise für Aras in der Schweiz 2026 — CHF-Übersicht

Die Preise für Aras in der Schweiz reflektieren den erheblichen Aufzuchtaufwand, die CITES-Dokumentationskosten und die tierärztliche Begleitung:

| Art | Preis (CHF) | CITES | |---|---|---| | Hellroter Ara | 2'500–3'500 | Anhang I | | Gelbbrustara | 3'000–4'500 | Anhang II | | Grünflügelara | 2'800–4'000 | Anhang II | | Hyazinth-Ara | 12'000–20'000 | Anhang I |

Laufende Kosten für Ara-Halter (pro Jahr, CHF): — Futter (hochwertige Körnermischung + Frischkost + Nüsse): CHF 800–1'500 — Tierarzt (Vorsorge): CHF 300–700 — Spielzeug und Zubehör (Aras sind starke Nager): CHF 300–800 — Volière/Infrastruktur (einmalig): CHF 2'000–8'000+

Vorsicht vor Billigangeboten: Ein gesunder, handaufgezogener Ara unter CHF 2'000 ist marktunüblich. Im Zweifelsfall immer CITES-Dokumente vor dem Kauf prüfen.

Haltungsanforderungen für Aras in der Schweiz

Platz: Aras brauchen mehr Platz als jede andere in der Schweiz häufig gehaltene Papageienart. Innenvolière: mind. 150 × 100 × 200 cm. Für Hyazinth-Aras deutlich grösser. Aussenvolière im Sommer: Ab ca. 18°C möglich, mit Schutzdach und Rückzugsmöglichkeit.

Soziale Bedürfnisse: Aras sind stark soziale Tiere. Einzelhaltung ist mit 4–6 Stunden täglicher Interaktion möglich. Idealerweise zu zweit halten. Aras können sehr laut werden — als Aufmerksamkeitsforderung, als Ausdruck von Angst oder Freude.

Beschäftigung: Naturäste zum Nagen (Hasel, Birke, Apfel — täglich erneuern), Foraging-Aufgaben, wechselndes Spielzeug. Ein gelangweilter Ara ist destruktiv und laut.

Ernährung: Grosse Aras brauchen viele Nüsse (Walnuss, Macadamia, Paranuss) als Hauptenergiequelle. Frischkost täglich: Paprika, Karotte, Brokkoli, Apfel, Granatapfel. Hochwertige Körnermischung ohne künstliche Zusätze.

Tierarzt: Vogelfacharzt mit Erfahrung in Grosspapageien. Aras sind anfällig für Aspergillosen, Proventricular Dilatation Disease (PDD) und Verletzungen durch starken Schnabel. Jährliche Vorsorgeuntersuchung ist Pflicht.

Warum Handaufzucht beim Ara so entscheidend ist

Ein Ara, der nicht handaufgezogen wurde, ist im besten Fall schwer zähmbar, im schlimmsten Fall aggressiv und eine potenzielle Gefahr für unerfahrene Halter. Der Biss eines grossen Aras (Knochenbrechende Kraft von 1'500 N) kann ernsthafte Verletzungen verursachen.

Handaufgezogene Aras kennen den Menschen von Geburt an als Bezugsperson. Sie sind zutraulich, beisstolerant und integrieren sich problemlos in eine Familie. Der Zeitaufwand in der Aufzucht — täglich mehrfache Handaufzuchtfütterungen über 3–4 Monate — rechtfertigt den höheren Preis vollständig.

AlpenPapageien Ara-Standard: — Nestlingsphase unter ständiger Beobachtung — Tägliche Gewichtskontrolle in der Aufzuchtphase — Frühsozialisierung mit mehreren Bezugspersonen — Schnabel- und Krallenpflege von Anfang an — PBFD-Test, Polyoma-Test, vollständige klinische Untersuchung vor Abgabe — CITES-Dokumentation vollständig und lückenlos

Ara-Enrichment und Beschäftigung — artgerechte Stimulation für Grosspapageien

Aras sind von Natur aus Weitstreckenflieger, die täglich grosse Distanzen zurücklegen und dabei komplexe Nahrungsquellen erschliessen. In Gefangenschaft muss diese kognitive und körperliche Aktivität ersetzt werden — sonst entstehen Langeweile, Lärm und Destruktion.

Foraging als tägliches Fundament: Verstecken Sie das Tagesfutter in verschiedene Behälter: verschraubte Holzboxen, Papierrollen, geflochtene Weidenkörbe, Maiskolben mit Löchern. Ein Ara, der sein Futter "suchen" muss, ist mental ausgelastet und deutlich ruhiger. Ziel: mindestens 50% des Tagesbedarfs als Foraging-Aufgabe servieren.

Naturäste als tägliche Ressource: Aras nagen mit einem der stärksten Schnäbel im Tierreich. Täglich frische Äste (Hasel, Walnuss, Birke, Apfel, Weide) sind für den Schnabelabrieb essentiell und lenken Destruktionsdrang auf legale Ziele. Geldanlage in Spielzeug zahlt sich aus: Naturholzspielzeug, Lederschnüre, Sisal, Kokos — täglich variieren.

Freiflug und Training: Aras brauchen täglich mindestens 2 Stunden Freiflug ausserhalb der Volière. In der Schweiz: gesicherter Zimmerflug oder, bei geeignetem Wetter (ab 18°C), Aussenflug mit Training. Step-up, Recall-Training, Gegenstandtransport — Aras lernen schnell und wollen gefordert werden.

Soziale Stimulation: Aras, die alleine gehalten werden, brauchen täglich 4–6 Stunden menschliche Präsenz. Wer ganztags arbeitet, sollte zwei Aras halten. Zwei kompatible Aras beschäftigen sich gegenseitig und reduzieren Schreiphasen erheblich.

Erfahren Sie mehr über unseren Adoptionsprozess und die 14-tägige Gesundheitsgarantie. Wer gezielt nach Aras in seiner Region sucht, findet unsere Liefergebiete z.B. unter Papagei kaufen Bern oder Papagei kaufen Zürich.

Ara-Ernährung im Detail — Nüsse, Frischkost und saisonale Anpassungen

Die Ernährung ist einer der häufigsten Fehler bei Ara-Haltern. Viele füttern zu viel Körner und zu wenig Frischkost — das führt zu Übergewicht, Leberprobleme und verkürzter Lebenserwartung.

Tagesration für einen ausgewachsenen Gelbbrustara (ca. 1 kg Körpergewicht): — 40–50% Frischgemüse: Paprika (vitamin-A-reich), Karotte, Brokkoli, Gurke, Blattgemüse (kein Spinat in grossen Mengen — Oxalsäure hemmt Calciumaufnahme) — 20–25% hochwertiges Körnermix: ohne Palmfett-Zusatz, mit Hülsenfrüchten — 15–20% Frischobst: Apfel, Beeren, Granatapfel, Mango — keine Avocado (giftig) — 10–15% Nüsse: täglich 3–5 je nach Art (Walnuss, Macadamia, Paranuss, Pekannuss) — 5–10% gekochte Hülsenfrüchte: Linsen, Kichererbsen, Erbsen (eiweissreich, besonders in der Mauser)

Hyazinth-Ara: Sonderfall Manduvi-Nuss: In der Wildnis ernähren sich Hyazinth-Aras zu ca. 70–90% von Acrocomia-Palmfrüchten (Manduvi). In Europa: Paranüsse und Macadamias als nächster Ersatz. Der Hyazinth-Ara braucht deutlich mehr Fett als andere Ara-Arten — reduzieren Sie den Körneranteil und erhöhen Sie Nüsse auf 20–25%.

Saisonale Anpassungen: In der Mauser (Sommer/Herbst) erhöhter Proteinbedarf — mehr Hülsenfrüchte und hochwertige Pellets. In der Paarungszeit (variabel) Nussanteil leicht reduzieren, Tageslicht auf 10–11 Stunden begrenzen. Im Winter bei Innenvolière: UV-Lampe täglich 10 Stunden für Vitamin-D3-Synthese.

Unsere verfügbaren Ara-Arten finden Sie auch auf der Übersichtsseite handaufgezogene Papageien Schweiz. Für Vergleiche mit anderen Arten: Graupapagei kaufen Schweiz oder Kakadu kaufen Schweiz.

Häufige Fragen: Ara Papagei kaufen Schweiz

Was kostet ein Ara Papagei in der Schweiz?+

Ara-Preise variieren stark nach Art: Gelbbrustara CHF 3'000–4'500, Hellroter Ara CHF 2'500–3'500, Grünflügelara CHF 2'800–4'000, Hyazinth-Ara CHF 12'000–20'000. Alle Preise inkl. CITES-Dokumentation und Gesundheitsgarantie.

Welche Ara-Art ist für die Schweiz am besten geeignet?+

Für Ersthalter empfehlen wir Gelbbrustara oder Hellroter Ara. Beide sind vergleichsweise handzahm, gut sozialisierbar und bei ausreichend Platz in Einfamilienhäusern haltbar. Der Hyazinth-Ara ist für erfahrene Halter mit entsprechender Infrastruktur.

Wie viel Platz braucht ein Ara in der Schweiz?+

Mindestvolière nach TSchV für grosse Aras (Gelbbrustara, Hellroter Ara): 150 × 100 × 200 cm. Empfehlung: deutlich grosszügiger plus täglicher Freiflug in einem gesicherten Raum. Aras sind keine Wohnungstiere für Stadtwohnungen.

Sind Aras CITES-geschützt?+

Ja. Alle Ara-Arten sind mindestens in CITES Anhang II gelistet. Der Hyazinth-Ara (Anodorhynchus hyacinthinus) und der Hellrote Ara (Ara macao) stehen in CITES Anhang I. Kaufen Sie nur von Züchtern mit vollständiger CITES-Dokumentation.

Wie laut ist ein Ara und eignet er sich für Wohngebiete?+

Aras sind sehr laut — Lautstärken von 80–90 dB sind möglich. In Wohnsiedlungen oder Mehrfamilienhäusern sind grosse Aras nicht haltbar. In ländlichen Lagen oder freistehenden Häusern mit Gartenvolière ist die Haltung deutlich besser möglich.

Wie alt werden Aras?+

Gelbbrustara und Hellroter Ara: 50–70 Jahre. Hyazinth-Ara: bis 80 Jahre. Eine Ara-Adoption ist eine lebensbegleitende Entscheidung — planen Sie entsprechend.

Wie weise ich nach, dass meine Ara-Volière die gesetzlichen Mindestmasse erfüllt?+

Die Schweizer Tierschutzverordnung (TSchV Anhang 2) schreibt für grosse Aras (Gelbbrustara, Hellroter Ara, Grünflügelara) eine Mindestvolière von 150 × 100 × 200 cm vor. Für den Hyazinth-Ara sollten es mindestens 200 × 150 × 250 cm sein. Im Fall einer Tierschutzkontrolle muss die Volière messbar diese Mindestmasse erfüllen. Wir empfehlen dringend eine begehbare Aussenvolière ab 3 × 2 × 2 m mit überdachtem Schutzraum. Dokumentieren Sie die Masse fotografisch — das erleichtert spätere Kontrollen.

Mein Ara zerstört sein Gefieder — was sind die häufigsten Ursachen?+

Gefiederdestruktion beim Ara ist fast immer auf haltungsbedingte Ursachen zurückzuführen: (1) Langeweile und zu wenig Beschäftigung — Aras brauchen täglich 4–6 Stunden sinnvolle Aktivität. (2) Trennungsangst — zu viel Einzelhaltung ohne ausreichende Interaktion. (3) Schlechte Ernährung — Mangel an essenziellen Fettsäuren (Omega-3). (4) Hautparasiten oder Federparasiten — selten, aber ausschliessbar durch Tierarztbesuch. (5) Hormonelle Dysregulation. Vor allem neu erworbene Aras aus schlechten Haltungen zeigen dieses Verhalten. Sprechen Sie sofort einen Vogelfacharzt an — Federdestruktion ist ein medizinischer und verhaltensmedizinischer Notfall.

Welche Nüsse und Samen braucht ein Ara — und in welchen Mengen?+

Aras haben einen artspezifisch hohen Bedarf an gesunden Fetten. Geeignete Nüsse: Walnuss, Macadamia, Paranuss, Pekannuss, Mandeln — täglich 2–4 Nüsse je nach Grösse des Vogels. Sonnenblumenkerne und Erdnüsse sollten auf maximal 10% der täglichen Ration begrenzt werden — sie sind fettreich und nährstoffarm. Avocado ist für alle Papageien giftig und strikt verboten. Hyazinth-Aras haben einen besonders hohen Bedarf an Manduvi-Nüssen (Acrocomia aculeata) — in Europa als Ersatz durch Paranüsse und Macadamias ergänzen.

Was macht die CITES-I-Dokumentation beim Hyazinth-Ara so aufwendig?+

Der Hyazinth-Ara steht in CITES Anhang I — der höchsten Schutzkategorie. Das bedeutet: Der Züchter muss bei einer registrierten Zuchtanlage gemeldet sein und für jedes Tier eine von der Schweizer CITES-Behörde (BAFU) ausgestellte Bescheinigung besitzen. Käufer benötigen beim Erwerb eine gültige CITES-Bescheinigung mit Tier-Identifikation (Microchip oder Ring), Herkunftsnachweis und Zuchtregisternummer. Ohne diese Dokumente ist der Besitz in der Schweiz nicht legal nachweisbar. AlpenPapageien stellt alle Originaldokumente vollständig aus — sprechen Sie uns zur aktuellen Verfügbarkeit an.

Können Aras in einer Familie mit Kindern leben?+

Gut sozialisierte, handaufgezogene Aras können problemlos in Familien mit Kindern leben — mit Einschränkungen: Kinder unter 8 Jahren sollten nie unbeaufsichtigt mit einem grossen Ara interagieren. Der Schnabel eines Gelbbrustaras kann Finger- oder Handverletzungen verursachen, wenn der Vogel erschrickt oder gereizt wird. Wichtig ist, Kindern beizubringen, wie sie sich dem Vogel ruhig und respektvoll nähern. Ara-Tiere, die von Kindheit an mit verschiedenen Menschen sozialisiert wurden, zeigen deutlich weniger Scheu und Aggression gegenüber Fremden.

Welche Erkrankungen sind bei Aras besonders häufig — und wie erkenne ich sie früh?+

Die häufigsten Erkrankungen bei Aras in der Schweiz: (1) PDD (Proventricular Dilatation Disease / Schnabeldrüsenkrankheit): Gewichtsverlust, unverdaute Körner im Kot, verminderter Appetit. Derzeit keine Heilung bekannt. (2) Aspergillose: Atemwegserkrankung durch Schimmelpilze — häufig bei feuchtem, schlechtem Stallklima. Symptome: Dyspnoe, lauteres Atmen. (3) Psittakose (Chlamydophila psittaci): Bindehautentzündung, Schnupfen, Lethargie. Übertragbar auf Menschen. Frühzeitige Diagnose durch den Vogelfacharzt ist bei allen drei Erkrankungen entscheidend.

Wie läuft die Mauser beim Ara ab — und was muss ich dabei beachten?+

Aras mausern einmal jährlich — hauptsächlich nach der Brutsaison (in Gefangenschaft variabel, oft Sommer bis Herbst). Während der Mauser wachsen Federn nach und der Vogel kann vorübergehend empfindlicher und reizbarer sein. Ernährungsmässig ist in der Mauser ein erhöhter Proteinbedarf vorhanden — ergänzen Sie die Nahrung mit gekochten Hülsenfrüchten (Linsen, Kichererbsen) und hochwertigen Pellets. Fehlmauser (Federn die abbrechen oder nicht nachwachsen) sind ein Zeichen für Ernährungsmangel oder chronischen Stress — Tierarzt konsultieren.

Gibt es kantonale Meldepflichten für Aras in der Schweiz?+

Für Gelbbrustara und Grünflügelara (CITES Anhang II) bestehen in den meisten Schweizer Kantonen keine gesonderten Meldepflichten — die CITES-Bescheinigung des Züchters genügt. Für Hellroten Ara und Hyazinth-Ara (CITES Anhang I) empfehlen wir, beim kantonalen Veterinäramt zu prüfen, ob eine Anzeigepflicht besteht. In Zürich, Bern und Basel-Stadt werden CITES-I-Arten manchmal erfasst. AlpenPapageien begleitet Sie durch die Dokumentation — wir klären alle offenen Fragen im Beratungsgespräch.

Ihren Ara anfragen

Unverbindliche Beratung zur richtigen Ara-Art, Verfügbarkeit und Lieferung in Ihren Kanton.

Jetzt anfragen