Papagei kaufen Deutschland — aus Schweizer Handaufzucht mit CITES
Deutschland ist der grösste deutschsprachige Markt für Heimtiere in Europa. Millionen von Tierliebhabern suchen nach verantwortungsvollen Quellen für handaufgezogene Papageien — und stossen häufig auf einen intransparenten Markt mit fragwürdiger Dokumentation, importierten Wildfangtieren und fehlenden Gesundheitsgarantien.
AlpenPapageien bietet deutschen Kaufinteressenten Zugang zu Schweizer Handaufzuchtqualität: lückenlose CITES-Originaldokumente, schriftliche tierärztliche Gesundheitsgarantie und persönliche Begleitung durch den gesamten Prozess — inklusive Import- und Dokumentationsberatung.
Da die Schweiz kein EU-Mitglied ist, gelten bei der Einfuhr von Papageien aus der Schweiz nach Deutschland spezifische Zoll- und CITES-Regeln. Wir kennen diese Anforderungen genau und bereiten alle Dokumente vollständig vor.
Gesetzliche Grundlagen in Deutschland — BNatSchG, WA und CITES
Der Kauf und die Haltung von Papageien in Deutschland ist durch mehrere Regelwerke geregelt:
Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG): — Umsetzung der EU-Artenschutzverordnung (EG-VO 338/97) in deutsches Recht — Meldepflicht für besonders und streng geschützte Arten — Nachweispflicht für Herkunft und CITES-Status
CITES-Vollzug in Deutschland: — Bundesbehörde: Bundesamt für Naturschutz (BfN), Bonn — Für Anhang-I-Arten (Graupapagei, Hyazinth-Ara, Hellroter Ara): Einfuhrgenehmigung vor Import erforderlich — Für Anhang-II-Arten: CITES-Bescheinigung des Züchters + Zollanmeldung bei Grenzübertritt aus der Schweiz — Zollabfertigung: An deutschen Grenzzollstellen mit Tiergesundheitsbescheinigung
Meldepflichten (§ 7 BArtSchV): — CITES-Anhang-I-Arten sind bei der unteren Naturschutzbehörde zu melden — Meldung innerhalb von 4 Wochen nach Erwerb — Dokumentationspflicht für alle Transaktionen
Tierschutzgesetz (TierSchG): — Artgerechte Haltung, Mindestanforderungen an Käfiggrösse und Auslauf — Keine Vogelschulen oder kommerziellen Auftritte ohne Erlaubnis
Import aus der Schweiz nach Deutschland — Schritt für Schritt
Da die Schweiz nicht Mitglied der EU ist, gelten für die Einfuhr von Papageien aus der Schweiz nach Deutschland Drittlandsregeln:
Für CITES-Anhang-II-Arten (Amazone, Kakadu, Edelpapagei, Konure, Gelbbrustara): 1. CITES-Bescheinigung des Schweizer Züchters (wird von uns bereitgestellt) 2. Tiergesundheitsbescheinigung / Veterinärbescheinigung 3. Anmeldung beim deutschen Grenzzollamt (Einfuhr aus Drittland) 4. Einfuhrumsatzsteuer auf den Tierwert (i.d.R. 7%)
Für CITES-Anhang-I-Arten (Graupapagei, Hyazinth-Ara, Hellroter Ara): 1. EU-Einfuhrgenehmigung beim BfN beantragen (vor Import) 2. Schweizer CITES-Exportgenehmigung (wird von uns koordiniert) 3. Tiergesundheitsbescheinigung 4. Grenzzollanmeldung + veterinäre Grenzkontrolle 5. Meldung bei der unteren Naturschutzbehörde nach Einreise
AlpenPapageien begleitet Sie durch diesen Prozess vollständig. Wir stellen alle Schweizer Dokumente bereit und beraten Sie zu den deutschen Behördenschritten.
Kaufratgeber: Worauf Sie beim Papageikauf für Deutschland achten müssen
Der deutsche Markt für Papageien ist gross — aber qualitativ sehr heterogen. Viele Tiere auf Tierbörsen und Kleinanzeigenportalen kommen ohne lückenlose Dokumentation.
CITES-Originaldokumente bestehen auf: Verlangen Sie ausnahmslos Originaldokumente — keine Kopien, keine mündlichen Zusicherungen. Für Anhang-I-Arten muss eine EU-Einfuhrgenehmigung vorliegen.
Handaufzucht erkennbar machen: Ein handaufgezogener Vogel sucht aktiv menschlichen Kontakt, lässt sich auf die Hand nehmen und zeigt keine Angstreaktionen. Bestehen Sie auf Fotos aus der Nestlingsphase.
Veterinärzertifikat verlangen: Jeder seriöse Züchter hat den Vogel vor Übergabe tierärztlich untersuchen lassen. PBFD-, Polyoma- und klinischer Befund sollten schriftlich vorliegen.
Importpapiere prüfen: Bei Schweizer Züchtern: Stellen Sie sicher, dass die Einfuhrdokumente vollständig und korrekt sind. Unvollständige Dokumente können zu Beschlagnahme an der Grenze führen.
Lieferung vs. Selbstabholung: Für Deutschland empfehlen wir — wo möglich — die persönliche Übergabe in Grenznähe (z.B. Freiburg, Konstanz, Lindau). Für weiter entfernte Regionen koordinieren wir beaufsichtigte Transportlösungen.
Verfügbare Papageienarten für Deutschland — mit Preisen in EUR
AlpenPapageien zieht folgende Arten auf, die nach Deutschland geliefert werden können:
Konure (Pyrrhura / Aratinga) — ab EUR 400: Gesellig, weniger laut, ideal für Stadtwohnungen. Für Einsteiger empfohlen.
Edelpapagei (Eclectus roratus) — EUR 800–1'600: Ruhig, elegantes Gefieder, anpassungsfähig. Sehr gut für Einsteiger geeignet.
Amazonenpapagei — EUR 1'200–2'800: Sprachbegabt, gesellig, robust. Gut für erfahrenere Einsteiger.
Graupapagei (Jako) — EUR 1'800–3'200: Intelligentester Vogel der Welt. Für erfahrene Halter. CITES Anhang I — EU-Einfuhrgenehmigung erforderlich.
Kakadu — EUR 1'500–3'500: Sehr anhänglich, anspruchsvoll, laut. Nur ländliche Lage, erfahrene Halter.
Gelbbrustara / Hellroter Ara — EUR 2'500–4'500: Imposant, farbenprächtig. Grosse Volière erforderlich. Erfahrene Halter.
Hyazinth-Ara — EUR 8'000–20'000: Der grösste Papagei der Welt. CITES Anhang I. Nur auf Anfrage.
Alle Preise inklusive Schweizer CITES-Dokumentation, Gesundheitsgarantie. Importkosten nach Deutschland separat.
Adoptionsprozess für Käufer aus Deutschland
Der Prozess für deutsche Kaufinteressenten:
1. Unverbindliche Anfrage per E-Mail Kontaktieren Sie uns auf info@alpenpapageien.ch. Nennen Sie Ihre Wohnregion in Deutschland, Erfahrung und Wunschart.
2. Beratungsgespräch inkl. Import-Aufklärung Wir besprechen nicht nur, welcher Vogel zu Ihnen passt, sondern auch alle Importschritte für Deutschland — transparent und verständlich.
3. Dokumentenplanung Für Anhang-I-Arten: Wir helfen Ihnen beim Antrag der EU-Einfuhrgenehmigung beim BfN. Bearbeitungszeit: ca. 4–8 Wochen — rechtzeitig planen.
4. Tierärztliche Untersuchung und Dokumente Kurz vor Übergabe: vollständige Gesundheitsuntersuchung, CITES-Originalbescheinigung, Veterinärbescheinigung für Deutschland.
5. Übergabe / Lieferung Persönliche Übergabe in Grenznähe oder koordinierter Transport für weiter entfernte Regionen in Deutschland.
6. Meldung in Deutschland Für Anhang-I-Arten melden Sie den Vogel innerhalb von 4 Wochen bei Ihrer unteren Naturschutzbehörde. Wir liefern alle dafür nötigen Unterlagen.
7. Lebenslange Nachbetreuung Kostenlose Beratung für alle Fragen zu Gesundheit, Haltung und Verhalten — von der Schweiz aus, für ganz Deutschland.


